Mittwoch, 16. Januar 2019

15.01.19 Torres del Paine Nationalpark



Heute kam ich nicht so richtig in Schwung. Vielleicht machen die ganzen Tage an frischer Luft langsam müde. Oder es lag am heute recht durchwachsenen und kalten Wetter. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall kam ich kurz vor Mittag aus dem Haus und machte mich wieder zum Torres del Paine auf den Weg. Heute ging es auf die andere Seite des Parks zum Lago Grey. Dort kann man am Hotel Grey eine Bootstour über den Lago Grey machen. Diese dauert etwa 3 Stunden (habe ich schon mal erwähnt, dass Seen hier wirklich Seen sind und keine Pfützen ?) und am anderen Ende des Sees wartet als Höhepunkt der Glaciar Lago Grey. Also mal wieder ein Gletscher. Dieser ist ähnlich lang wieder der Perito Moreno, sieht aber nicht ganz so eindrucksvoll aus. Das liegt vor allem daran, dass die Gletscherzunge durch zwei Inseln, die im Weg liegen, dreigeteilt ist. Die mittlere ist noch die eindrucksvollste. Die Form unterscheidet sich vom Perito Moreno. Da dieser Gletscher über erheblich unwegsameres Geländer klettern muss, ist er am Ende viel zackenförmiger gebaut als sein argentinischer Nachbar.
Um auf das Boot zu kommen muss man einen etwa 30 Minütigen Spaziergang durch einen kleinen Wald und ein Stück Strand machen. So komme ich doch noch zum Wandern ……. Natürlich nicht ohne einen Preis zu zahlen. Als ich mit vielen anderen Gästen losging, fing es natürlich an zu schütten. So kamen wir alle schön durchnässt und frierend am Boot an. Beim Rückweg war es dann nur noch windig. Als ich dann zu Hause ankam war dann auch das Apartment kalt. Wie in Chile ja leider üblich. Nun gibt der Holzofen alles um mich zu wärmen.

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