Mittwoch, 10. September 2014

9. September Las Vegas – Twentynine Palms



Nach einem gemütlichen Frühstück ging es in die Schlange zum Check Out (3 Check Out Schalter sind für so ein Riesenhotel doch bißchen wenig.....). Und dann hiess es auch schon Good Bye Las Vegas. Natürlich war das Wetter jetzt so, wie es sich für Las Vegas gehört. Sonnig und trocken. Naja,nächstes Mal vielleicht. Die erste Etappe führte mich heute zum Hoover Damm. Dort angekommen wunderte ich mich erst einmal wieder über Sicherheitskontrolle auf der Zufahrt. Naja, Kopf schütteln und weiterfahren. Der Damm selber ist in der Tat ein sehr beeindruckendes Bauwerk und nicht annähernd mit hiesigen Dämmen verglichen werden. Aber viel beeindruckender als das Bauwerk, fand ich den Blick auf den dahinter liegenden Lake Mead. Dieser stellt das Wassereservoir für die ganze Region dar. Und man kann sehr eindrucksvoll sehen, dass der aktuelle Wasserstand ca. 30 Meter (!) unter der früheren Wasserlinie liegt. D.h. Man lebt dort recht stark von seinen Reserven und irgendwann hat man keine mehr. Die Uferlinien haben sich zum Teil um mehrere hundert Meter verschoben. Und wenn man die immense Verschwendung in Las Vegas sieht, weiss man nicht, wo dass noch hinführen soll (bzw. man weiss es, kann es aber nicht glauben, dass die Amis sehenden Auges einfach weiterauf dieses Ende zulaufen.....)

Danach sollte es einen Nachmittag auf der Historic Route 66 geben. Gab es anfangs auch. Der Anfang ab Kingman in Arizona ist landschaftlich sehr schön. Für mich war es aber nicht so spektakulär, da mich die Bilder sehr an Südnamibia erinnerten. Einziger Unterschied: Durch die Regenfälle der vergangenen Tage war die Wüste erstaunlich grün. Die Regenfälle hatenn aber auch recht negative Erscheinungen. Sie waren in der Wüste wohl derart heftig, dass es zu großen Überschwemmungen gekommen war. So hatten alle Flussfurten Wasser geführt und haben Schlamm auf die Strassen gespült. Und genau im interessanten Teil der Route 66 mit den ganzen Geisterdörfern wurde es dann soviel Schlamm, dass die gesamte Route 66 gesperrt wurde, weil da erst einmal die Bulldozer durchmussten. So blieb mir nicht anderes übrig, als direkt nach Twentynine Palms zu fahren und den Tag als Fahrtag abzuhaken. Schade. Hoffentlich gibt’s die gleichen Probleme nicht auch morgen im Nationalpark. Daauf der Homepage und in Facebook aber keine Nachrichten sind, bin ich guter Hoffnung.

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