Nach einem gemütlichen Frühstück
ging es in die Schlange zum Check Out (3 Check Out Schalter sind für
so ein Riesenhotel doch bißchen wenig.....). Und dann hiess es auch
schon Good Bye Las Vegas. Natürlich war das Wetter jetzt so, wie es
sich für Las Vegas gehört. Sonnig und trocken. Naja,nächstes Mal
vielleicht. Die erste Etappe führte mich heute zum Hoover Damm. Dort
angekommen wunderte ich mich erst einmal wieder über
Sicherheitskontrolle auf der Zufahrt. Naja, Kopf schütteln und
weiterfahren. Der Damm selber ist in der Tat ein sehr beeindruckendes
Bauwerk und nicht annähernd mit hiesigen Dämmen verglichen werden.
Aber viel beeindruckender als das Bauwerk, fand ich den Blick auf den
dahinter liegenden Lake Mead. Dieser stellt das Wassereservoir für
die ganze Region dar. Und man kann sehr eindrucksvoll sehen, dass der
aktuelle Wasserstand ca. 30 Meter (!) unter der früheren Wasserlinie
liegt. D.h. Man lebt dort recht stark von seinen Reserven und
irgendwann hat man keine mehr. Die Uferlinien haben sich zum Teil um
mehrere hundert Meter verschoben. Und wenn man die immense
Verschwendung in Las Vegas sieht, weiss man nicht, wo dass noch
hinführen soll (bzw. man weiss es, kann es aber nicht glauben, dass
die Amis sehenden Auges einfach weiterauf dieses Ende zulaufen.....)
Danach sollte es einen Nachmittag auf
der Historic Route 66 geben. Gab es anfangs auch. Der Anfang ab
Kingman in Arizona ist landschaftlich sehr schön. Für mich war es
aber nicht so spektakulär, da mich die Bilder sehr an Südnamibia
erinnerten. Einziger Unterschied: Durch die Regenfälle der
vergangenen Tage war die Wüste erstaunlich grün. Die Regenfälle
hatenn aber auch recht negative Erscheinungen. Sie waren in der Wüste
wohl derart heftig, dass es zu großen Überschwemmungen gekommen
war. So hatten alle Flussfurten Wasser geführt und haben Schlamm auf
die Strassen gespült. Und genau im interessanten Teil der Route 66
mit den ganzen Geisterdörfern wurde es dann soviel Schlamm, dass die
gesamte Route 66 gesperrt wurde, weil da erst einmal die Bulldozer
durchmussten. So blieb mir nicht anderes übrig, als direkt nach
Twentynine Palms zu fahren und den Tag als Fahrtag abzuhaken. Schade.
Hoffentlich gibt’s die gleichen Probleme nicht auch morgen im
Nationalpark. Daauf der Homepage und in Facebook aber keine
Nachrichten sind, bin ich guter Hoffnung.
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