Ich habe doch tatsächlich aus dieser
Suite wieder herausgefunden. Gar nicht so einfach, schliesslich war
sie Größer als meine eigene Wohnung. Dafür ist mein Zimmer im
Ramada heute so groß, wie letzte Nacht nur das Schlafzimmer. Das
Frühstück heute morgen, war das erste, dass auch europäischen
Ansprüchen genügte, vom Buffetretaurant in Las Vegas mal abgesehen.
Nach dem Frühstück ging es auf den
schon letzten Fahrtag meiner Reise. Zuerst in Portland am Flughafen
vorbeigeschaut. Schade, da hätte ich gerne ein wenig fotografiert,
am Clumbia River entlang führt ein Deich direkt an der nördlichen
Start- und Landebahn des Flughafens entlang. Leider kann man nirgends
sein Auto abstellen. Damit war das passé.
Mein guter Kumpel Axel, der sich hier
in der Gegend bestens auskennt, gab mir den Tip nach Tillamook ander
Küste zu fahren. Dort befindet sich ein Luftfahrtmuseum. Also den
Umweg in Kauf genommen. Ich wollte danach eh noch ein wenig
Pazifikluft schnuppern.
Das Air Museum in Tillamook befindet
sich auf der ehemaligen Naval Air Station Tillamook im „Hangar B“.
Die beheimatete im zweiten Weltkrieg bis zu 9 Blimps gleichzeitig.
Wenn man den Hangar betritt, weiss man auch warum. Er gilt als die
größte Gebäude aus Holz (!!!) weltweit. Es hat aber leider im
Laufe der Zeit und nach einem Sturm vor 6-7 Jahren stark gelitten und
ist reparaturbedürftig. Nach dem Regen des Vortages, war das ganze
Museum voller Pfützen. Daher wird der Betreiber das Museum hier auch
aufgeben und zu einem anderen Flughafen in Orgeon ziehen. Dies ist
sehr schade. Der hangar ist wirklich einmalig und einfach riesig.
Selbst die Produktionshalle der Boeing 747 ist nicht so
beeindruckend. Schon gar nicht, weil sie nicht aus Holz ist.
Bis vor etwa 20 Jahren gab es auch
einen weiteren identischen Hangar auf dem Platz welcher aber einem
Feuer zum Opfer gefallen ist.
Die Sammlung des Museums beinhaltet
einige Militärflugzeuge der jüngeren Vergangenheit bis zurück zum
zweiten Weltkrieg, sowie viele weitere einzelne Ausstellungsstücke,
die vom Museumsteam sehr schön und informativ aufbereitet wurden.
Auffälligstes Exponat ist eine Aero Spacelines Guppy. Ein
Transportflugzeug für überdimensionierte Frachtstücke aus den 60er
Jahren des letzten Jahrhunderts. Den Laien ist vielleicht ehr die
größere Variante, die Super Guppy ein Begriff, welche bis kurz vor
der Jahrtausendwende Teile des Airbus von den Produktionsstätten zur
Endmontage nach Toulouse flog.
Nach dem Museumsbesuch ging es an die
Küste. Ich konnte aber nur noch einen Aussichtspunkt besuchen. Denn
die vorhergesagte Schlechtwetterfront zog jetzt herein, mit viel Wind
und noch mehr Regen. Da blieb nur noch fahren, fahren, fahren.
In Astoria eine kleine Regenpause
genutzt um den dortigen Flugplatz zu besuchen und einige Flieger und
Helikopter auf der Coast Guard Station zu fotografieren. Vielen Dank
an den Wachoffizier, welche mich kurz auf das Gelände gelassen hat,
damit ich den neuen Gateguard, eine Falcon 20, fotografieren konnte.
Im Anschluss ging es über die
Astoria-Megler Bridge über den Columbia River, die mal gleich am
Anfang auf über 60 Meter Höhe ansteigt. Die Metallkonstruktion wird
gerade saniert und sieht daher bedingt vertrauenswürdig aus. Aber
man ist ja rübergekommen.....
Von nun an schüttete es aus Kübeln
und ich fuhr durch bis Seattle. Hier noch eine Protion Sushi bei der
Kette Blue C – Sushi eingeworfen, naja, naja, ganz ok. Mehr auber
auch nicht. Und danach ins Hotel und eingecheckt, denn heute brauche
ich teas mehr Schlaf als gestern.
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