Mittwoch, 24. September 2014

23. September Portland – Tillamook – Seattle


Ich habe doch tatsächlich aus dieser Suite wieder herausgefunden. Gar nicht so einfach, schliesslich war sie Größer als meine eigene Wohnung. Dafür ist mein Zimmer im Ramada heute so groß, wie letzte Nacht nur das Schlafzimmer. Das Frühstück heute morgen, war das erste, dass auch europäischen Ansprüchen genügte, vom Buffetretaurant in Las Vegas mal abgesehen.

Nach dem Frühstück ging es auf den schon letzten Fahrtag meiner Reise. Zuerst in Portland am Flughafen vorbeigeschaut. Schade, da hätte ich gerne ein wenig fotografiert, am Clumbia River entlang führt ein Deich direkt an der nördlichen Start- und Landebahn des Flughafens entlang. Leider kann man nirgends sein Auto abstellen. Damit war das passé.

Mein guter Kumpel Axel, der sich hier in der Gegend bestens auskennt, gab mir den Tip nach Tillamook ander Küste zu fahren. Dort befindet sich ein Luftfahrtmuseum. Also den Umweg in Kauf genommen. Ich wollte danach eh noch ein wenig Pazifikluft schnuppern.

Das Air Museum in Tillamook befindet sich auf der ehemaligen Naval Air Station Tillamook im „Hangar B“. Die beheimatete im zweiten Weltkrieg bis zu 9 Blimps gleichzeitig. Wenn man den Hangar betritt, weiss man auch warum. Er gilt als die größte Gebäude aus Holz (!!!) weltweit. Es hat aber leider im Laufe der Zeit und nach einem Sturm vor 6-7 Jahren stark gelitten und ist reparaturbedürftig. Nach dem Regen des Vortages, war das ganze Museum voller Pfützen. Daher wird der Betreiber das Museum hier auch aufgeben und zu einem anderen Flughafen in Orgeon ziehen. Dies ist sehr schade. Der hangar ist wirklich einmalig und einfach riesig. Selbst die Produktionshalle der Boeing 747 ist nicht so beeindruckend. Schon gar nicht, weil sie nicht aus Holz ist.
Bis vor etwa 20 Jahren gab es auch einen weiteren identischen Hangar auf dem Platz welcher aber einem Feuer zum Opfer gefallen ist.

Die Sammlung des Museums beinhaltet einige Militärflugzeuge der jüngeren Vergangenheit bis zurück zum zweiten Weltkrieg, sowie viele weitere einzelne Ausstellungsstücke, die vom Museumsteam sehr schön und informativ aufbereitet wurden. Auffälligstes Exponat ist eine Aero Spacelines Guppy. Ein Transportflugzeug für überdimensionierte Frachtstücke aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Den Laien ist vielleicht ehr die größere Variante, die Super Guppy ein Begriff, welche bis kurz vor der Jahrtausendwende Teile des Airbus von den Produktionsstätten zur Endmontage nach Toulouse flog.

Nach dem Museumsbesuch ging es an die Küste. Ich konnte aber nur noch einen Aussichtspunkt besuchen. Denn die vorhergesagte Schlechtwetterfront zog jetzt herein, mit viel Wind und noch mehr Regen. Da blieb nur noch fahren, fahren, fahren.

In Astoria eine kleine Regenpause genutzt um den dortigen Flugplatz zu besuchen und einige Flieger und Helikopter auf der Coast Guard Station zu fotografieren. Vielen Dank an den Wachoffizier, welche mich kurz auf das Gelände gelassen hat, damit ich den neuen Gateguard, eine Falcon 20, fotografieren konnte.
Im Anschluss ging es über die Astoria-Megler Bridge über den Columbia River, die mal gleich am Anfang auf über 60 Meter Höhe ansteigt. Die Metallkonstruktion wird gerade saniert und sieht daher bedingt vertrauenswürdig aus. Aber man ist ja rübergekommen.....

Von nun an schüttete es aus Kübeln und ich fuhr durch bis Seattle. Hier noch eine Protion Sushi bei der Kette Blue C – Sushi eingeworfen, naja, naja, ganz ok. Mehr auber auch nicht. Und danach ins Hotel und eingecheckt, denn heute brauche ich teas mehr Schlaf als gestern.

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