Samstag, 20. September 2014

19. September San Francisco


Heute standen Golden Gate Park und Golden Gate Bridge auf dem Programm. Es war wunderbarer Sonnenschein angekündigt. Beste Voraussetzungen für diese beiden Vorhaben. Doch irgendwie ist mir in den Städten bisher das Wetter nicht sehr positiv gewogen. Seenebel ! In Frisco ein bekanntes Phänomen, was sich meist auf die Küste bis zur Line der Golden Gate Bridge begrenzt, wenn es denn auftritt. Wenn ich da bin, zieht dieser Seenebel natürlich fast bis nach Oakland ! Damit war das Thema Golden Gate Bridge gestorben. Eine Brücke im Nebel anschauen, bringt nicht wirklich viel. Bleibt mnir nur noch die Hoffnung, dass morgen früh kein Nebel ist, denn morgen früh ist Abfahrt zur nächsten Etappe.

Aber den Golden Gate Park konnte man auch im Grau des Nebels besuchen. Als ich dort ankam, war die Nebeldecke immerhin kurz über den Baumwipfeln. Der Golden Gate Park ist einer der größten innerstädtischen Parks der Welt, sogar noch größer als der Central Park in New York. Er ist landschaftlich schön angelegt und für einen öffentlichen Park dieser Größe sehr gut gepflegt und sauber. Im Park sind auch weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt gelegen, so. z.B. die California Academy of Sciences, das De Young Memorial Museum, das Conservatory of Flowers (ein im viktorianischen Stil erbautes Gewächshaus mit vorwiegend tropischen Blumen) und den Botanischen Garten. Ich habe mich für die letzten beiden Sehenswürdigkeiten entschieden. Zuerst besuchte ich den botanischen Garten, der auch erstaunlich groß ist. Er ist in mehrere Thmenbereiche aufgegliedert und sehr schön angelegt. Ich mag es wenn Gärten, zwar sauber aber nicht klinisch rein gepflegt werden. Der ein oder andere Unkrauthalm darf gerne überleben. Und es gibt auch Bereiche, die man nicht überall zu sehen bekommt, so z.B. einen Garten wo alle Pflanzen aus der Urzeit zusammengetragen wurden. Vorwiegend Farne natürlich, aber man lernt auch, dass eine chilenische Rhabarberart auch dazugehört.

Im Anschluss besuchte ich das Conservatory of Flowers. Ein altes viktorianisches Gewächshaus, welches mit jeder Menge tropischer Pflanzen und vielen Orchideen gefüllt ist. Dazu gibt es gerade eine Sonderausstellung über fleischfressende Pflanzen. Als Tourguide fungierte eine Dame, die von Alter und Habitus ebenfalls dem viktorianischen Zeitalter entsprungen sein könnte.

Im Anschluss ging es wieder zurück zum Flughafen. Eine Webcam hatte mir verraten, dass in der Bay wieder sie Sonne schien und ein paar Fotos wollte ich dann doch noch machen. Die Fotoposition am Flughafen ist auch sehr schön für Nichtspotter, eine Promenade dirket an der Bay mit Überblick über diese.

Nach Sonnenuntergang, gönnte ich mir mal wieder ein Steak. Yelp hatte mich diesmal in ein Steakhouse der edleren (und teureren) Sorte geführt. Hier werden die noch rohen Steaks am Stück in Reifeschränken am Eingang dem Gast vorgeführt. Als ich mein Porterhouse (ich werde noch ein Fan davon, nie unter 600 Gramm !! Ein Steak für Männer und nicht für Jungs !) bekam, konnte man dden Unterschied in der Fleischqualität deutlich merken. Leider hat der Koch aber den Garpunkt knapp verpasst. Das Steak war eher Medium well als Medium. Ginggerade noch so, sonst wärs retour gegenagen. Gibt aber Abzüge in der B-Note. Wer so ein auf edel und dicke Hose macht, muss das Handwerk können !

Nun heisst es schon wieder Abschied nehmen von Frisco (welches x-mal mehr Flair hat, als alles in L.A. Zusammen). Und noch viel mehr: Es bricht schon die letzte Woche an. Die Zeit fliegt hier nur so weg . Aber ein wenig bleibt mir ja noch......

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