Heute standen Golden Gate Park und
Golden Gate Bridge auf dem Programm. Es war wunderbarer Sonnenschein
angekündigt. Beste Voraussetzungen für diese beiden Vorhaben. Doch
irgendwie ist mir in den Städten bisher das Wetter nicht sehr
positiv gewogen. Seenebel ! In Frisco ein bekanntes Phänomen, was
sich meist auf die Küste bis zur Line der Golden Gate Bridge
begrenzt, wenn es denn auftritt. Wenn ich da bin, zieht dieser
Seenebel natürlich fast bis nach Oakland ! Damit war das Thema
Golden Gate Bridge gestorben. Eine Brücke im Nebel anschauen, bringt
nicht wirklich viel. Bleibt mnir nur noch die Hoffnung, dass morgen
früh kein Nebel ist, denn morgen früh ist Abfahrt zur nächsten
Etappe.
Aber den Golden Gate Park konnte man
auch im Grau des Nebels besuchen. Als ich dort ankam, war die
Nebeldecke immerhin kurz über den Baumwipfeln. Der Golden Gate Park
ist einer der größten innerstädtischen Parks der Welt, sogar noch
größer als der Central Park in New York. Er ist landschaftlich
schön angelegt und für einen öffentlichen Park dieser Größe sehr
gut gepflegt und sauber. Im Park sind auch weitere Sehenswürdigkeiten
der Stadt gelegen, so. z.B. die California Academy of Sciences, das
De Young Memorial Museum, das Conservatory of Flowers (ein im
viktorianischen Stil erbautes Gewächshaus mit vorwiegend tropischen
Blumen) und den Botanischen Garten. Ich habe mich für die letzten
beiden Sehenswürdigkeiten entschieden. Zuerst besuchte ich den
botanischen Garten, der auch erstaunlich groß ist. Er ist in mehrere
Thmenbereiche aufgegliedert und sehr schön angelegt. Ich mag es wenn
Gärten, zwar sauber aber nicht klinisch rein gepflegt werden. Der
ein oder andere Unkrauthalm darf gerne überleben. Und es gibt auch
Bereiche, die man nicht überall zu sehen bekommt, so z.B. einen
Garten wo alle Pflanzen aus der Urzeit zusammengetragen wurden.
Vorwiegend Farne natürlich, aber man lernt auch, dass eine
chilenische Rhabarberart auch dazugehört.
Im Anschluss besuchte ich das
Conservatory of Flowers. Ein altes viktorianisches Gewächshaus,
welches mit jeder Menge tropischer Pflanzen und vielen Orchideen
gefüllt ist. Dazu gibt es gerade eine Sonderausstellung über
fleischfressende Pflanzen. Als Tourguide fungierte eine Dame, die von
Alter und Habitus ebenfalls dem viktorianischen Zeitalter entsprungen
sein könnte.
Im Anschluss ging es wieder zurück zum
Flughafen. Eine Webcam hatte mir verraten, dass in der Bay wieder sie
Sonne schien und ein paar Fotos wollte ich dann doch noch machen. Die
Fotoposition am Flughafen ist auch sehr schön für Nichtspotter,
eine Promenade dirket an der Bay mit Überblick über diese.
Nach Sonnenuntergang, gönnte ich mir
mal wieder ein Steak. Yelp hatte mich diesmal in ein Steakhouse der
edleren (und teureren) Sorte geführt. Hier werden die noch rohen
Steaks am Stück in Reifeschränken am Eingang dem Gast vorgeführt.
Als ich mein Porterhouse (ich werde noch ein Fan davon, nie unter 600
Gramm !! Ein Steak für Männer und nicht für Jungs !) bekam, konnte
man dden Unterschied in der Fleischqualität deutlich merken. Leider
hat der Koch aber den Garpunkt knapp verpasst. Das Steak war eher
Medium well als Medium. Ginggerade noch so, sonst wärs retour
gegenagen. Gibt aber Abzüge in der B-Note. Wer so ein auf edel und
dicke Hose macht, muss das Handwerk können !
Nun heisst es schon wieder Abschied
nehmen von Frisco (welches x-mal mehr Flair hat, als alles in L.A.
Zusammen). Und noch viel mehr: Es bricht schon die letzte Woche an.
Die Zeit fliegt hier nur so weg . Aber ein wenig bleibt mir ja
noch......
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