Nach einem entspannten Frühstück in
der Sonne am Mono Lake, war die Hauptbeschäftigung für den heutigen
Tag angesagt: Fahren, Fahren, Fahren. Es lagen ca. 300 Meilen bis zum
Hotel in San Francisco vor mir. Die ersten zwei Drittel davon durch
die Sierra Nevada. Wieder hiess es klettern, denn der Sonora Pass auf
über auf 2933m wollte erklommen werden, und das waren nur 98 Meter
weniger als am Vortag der Tioga Pass. Die Strecke durch die Sierra
Nevada war wirklich wunderschön, wenn auch vom Charakter etwas
anders als die Tioga Road zuvor. Der Wald war etwas weiter und nicht
so dicht wie am Vortag im Yosemite Park, dafür aber von einer
Vielzahl von Flüssen durchzogen.An den Berghängen gab es auch eine
Menge Wasserfälle zu sehen. Was mir an dieser Strecke so gefallen
hat, war dass sie fast menschenleer war. Es war nur eine Strasse
weiter als der Yosemite Park und doch interessierte sie kaum eine
Menschenseele. Man hatte die Natur für sich allein und das Fahren
war sehr entspannt. Ganz anders als im Yosemite Park, wo die meisten
Amis mit 50 Meilen/Stunde durchjagen, um den ganzen Park am Besten in
einem halben Tag zu durchqueren.
Nach Verlassen der Sierra Nevada ging
es dann auf Highways San Francisco entgegen. Auf der San Mateo Bridge
wurde die San Francisco Bay überquert und wenige Minuten später war
man auch schon am Flughafen. Da es erst kurz nach 16.00 Uhr war,
hatte ich noch keine Lst mein Hotel zu beziehen. Also suchte ich
einen Parkplatz, um mir an der Bay den anfliegenden Flugverkehr von
SFO anzuschauen. Eine wirklich schöne Stelle. Zum Fotografieren
benötigt man ordentlich Milimeter, aber ich mit jeder Aufnahme liebe
ich mein 150-600mm Zoom immer mehr. Einfach ein geiles Teil !
Als die Sonne hinter der Seenebelfront
verschwand, machte ich mich doch noch auf zum Hotel, welches diesmal
ein recht einfaches Motel ist, weil alles andere nicht zu bezahlen
war. (Selbst Motel 6 will hier mehr als 100 $ netto OHNE Parkplatz.
Ich hatte keine großenb Erwartungen an das Motel. Es ist etwas klein
und verwinkelt und nicht gerade ruhig gelegen (an der Strasse und
etwa 2 Meilen von Flugplatz in der Abflugschneise, aber als Spotter
muss man das Aushalten), aber da ich ein rückwartoges Zimmer habe,
passt das schon. Dann noch beim Mexikaner nebenan etwas schnabuliert
und diesen Bericht geschrieben. Dann wird noch der Sightseeing Plan
für morgen gemacht. Morgen soll es leider regnen. Mal schauen,
vielleicht habe ich ja Glück und es wird nicht so schlimm.
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