Donnerstag, 18. September 2014

17. September Lee Vining - San Francisco


Nach einem entspannten Frühstück in der Sonne am Mono Lake, war die Hauptbeschäftigung für den heutigen Tag angesagt: Fahren, Fahren, Fahren. Es lagen ca. 300 Meilen bis zum Hotel in San Francisco vor mir. Die ersten zwei Drittel davon durch die Sierra Nevada. Wieder hiess es klettern, denn der Sonora Pass auf über auf 2933m wollte erklommen werden, und das waren nur 98 Meter weniger als am Vortag der Tioga Pass. Die Strecke durch die Sierra Nevada war wirklich wunderschön, wenn auch vom Charakter etwas anders als die Tioga Road zuvor. Der Wald war etwas weiter und nicht so dicht wie am Vortag im Yosemite Park, dafür aber von einer Vielzahl von Flüssen durchzogen.An den Berghängen gab es auch eine Menge Wasserfälle zu sehen. Was mir an dieser Strecke so gefallen hat, war dass sie fast menschenleer war. Es war nur eine Strasse weiter als der Yosemite Park und doch interessierte sie kaum eine Menschenseele. Man hatte die Natur für sich allein und das Fahren war sehr entspannt. Ganz anders als im Yosemite Park, wo die meisten Amis mit 50 Meilen/Stunde durchjagen, um den ganzen Park am Besten in einem halben Tag zu durchqueren.

Nach Verlassen der Sierra Nevada ging es dann auf Highways San Francisco entgegen. Auf der San Mateo Bridge wurde die San Francisco Bay überquert und wenige Minuten später war man auch schon am Flughafen. Da es erst kurz nach 16.00 Uhr war, hatte ich noch keine Lst mein Hotel zu beziehen. Also suchte ich einen Parkplatz, um mir an der Bay den anfliegenden Flugverkehr von SFO anzuschauen. Eine wirklich schöne Stelle. Zum Fotografieren benötigt man ordentlich Milimeter, aber ich mit jeder Aufnahme liebe ich mein 150-600mm Zoom immer mehr. Einfach ein geiles Teil !

Als die Sonne hinter der Seenebelfront verschwand, machte ich mich doch noch auf zum Hotel, welches diesmal ein recht einfaches Motel ist, weil alles andere nicht zu bezahlen war. (Selbst Motel 6 will hier mehr als 100 $ netto OHNE Parkplatz. Ich hatte keine großenb Erwartungen an das Motel. Es ist etwas klein und verwinkelt und nicht gerade ruhig gelegen (an der Strasse und etwa 2 Meilen von Flugplatz in der Abflugschneise, aber als Spotter muss man das Aushalten), aber da ich ein rückwartoges Zimmer habe, passt das schon. Dann noch beim Mexikaner nebenan etwas schnabuliert und diesen Bericht geschrieben. Dann wird noch der Sightseeing Plan für morgen gemacht. Morgen soll es leider regnen. Mal schauen, vielleicht habe ich ja Glück und es wird nicht so schlimm.

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