Samstag, 13. September 2014

12. September Los Angeles


Nachdem ich heute ausgiebig und endlich wieder mit Milch frühstücken konnte (Enddarm arbeitet wieder und Frühstück ohne Milch ist für mich wie bei anderen Frühstück ohne Kaffee) wollte ich noch ein wenig die Stadt erkunden. In L.A. Gab es da nicht wirklich viel, was mich interessierte. Beim Verlassen des Hotels bemerkte ich gleich, dass die Luft deutlich wärmer und unangenehmer als am Vortag war. Zuerst fuhr ich zum Walk of Fame in Hollywood. Nicht viel erwartet und doch noch enttäuscht. Ja der Sternchenweg ist ellenlang und es sind auch noch Sternchen zu vergeben (Aslo, wer noch möchte, das nächste Dschungelcamp kommt bestimmt), aber wenn man es schon Walk of Fame nennt, sollte man es vielleicht auch pflegen. Teilweise waren die Sterne zerbrochen ansonsten meistens abgenutzt und die ganze Gegend wirkte sehr heruntergekommen auf mich. Die müssen bei den Oscar Verleihungen, schon seeeeehr genaue Kameraeinstellungen verwenden, sonst wird’s mit dem Glamour echt schwierig …....... Im Anschluss cruiste ich ein wenig durch Hollywood (ohne zu wissen ob ich irgendeine Celebrity Villa kreuzte) und fuhr hoch zum Observatorium als Aussichtspunkt zum Hollywood Schriftzug. Hier oben wurde die Luft absolut unerträglich. 41° Celsius und die Luft fühlte sich an, als würde sie sich jeden Moment selbst entzünden. Da wundert es mich nicht, dass es in den Bergen um L.A. So oft brennt und es dann dazu schwer zu löschen ist.
Nächster Punkt war das Santa Monica Pier. Eine Seebrückes, welche ich weder in Größe, noch in Kitschigkeit so bisher irgendwo gesehen habe. Der Tourinepp feiert hier wieder Hochkultur. Venice Beach wich auch kaum davon ab. An der See waren übrigends satte 13° Grad Celsius weniger. Es war also recht angenehm. Noch einmal zum Flughafen, einige Sonnenuntergangsaufnahmen machen und dann war es auch schon Essenszeit. Und da war ich heute recht hungrig, denn die Kalifornier haben mich heute echt genervt. Meist Unfreundlich, hektisch und wenn sie im Auto saßen bestenfalls unkonzentriert und schlechtestenfalls aggressiv und gefährlich.Aber wie gut zu wissen, dass sich das spätestens ab Orgeon ändert.
Also stand für mich fest: Ich brauche heute mindestens ein halbes Rind auf Toast. Ich habe mir sagen lassen, in Amerika ginge das. Mal das gute Navi zum Thema Steakhouse befragt und tatsächlich sogar eine Antwort bekommen: George Petrelli´s Famous Steak House ! Hört sich gut an, also hinfahren ! Machen wir es kurz in Ami Slang: They got a job to do ! They did it ! And they did it very well ! Ein Porterhouse Staeak nahe an der Kilogrenze ! Und die Bedienung fragt bei der Bestellung noch ob ich die Extra Large-Variante haben möchte...........wie gut, dass ich nein gesagt habe. Schliesslich gab es auch noch Salat Teller, Vorsuppe, Brot und als Beilagen Pommes und Gemüse. Ich bin froh, dass ich im Boxspringbett schlafe. Keine Bedenken zur Statik.
Damit geht für mich auch schon die zweite große Stadt zu Ende. Morgen liegt ein Fahrtag zum Sequoia National Park an. Natürlich mit einigen Flughäfen an der Strecke :-)

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