Nachdem ich heute ausgiebig und endlich
wieder mit Milch frühstücken konnte (Enddarm arbeitet wieder und
Frühstück ohne Milch ist für mich wie bei anderen Frühstück ohne
Kaffee) wollte ich noch ein wenig die Stadt erkunden. In L.A. Gab es
da nicht wirklich viel, was mich interessierte. Beim Verlassen des
Hotels bemerkte ich gleich, dass die Luft deutlich wärmer und
unangenehmer als am Vortag war. Zuerst fuhr ich zum Walk of Fame in
Hollywood. Nicht viel erwartet und doch noch enttäuscht. Ja der
Sternchenweg ist ellenlang und es sind auch noch Sternchen zu
vergeben (Aslo, wer noch möchte, das nächste Dschungelcamp kommt
bestimmt), aber wenn man es schon Walk of Fame nennt, sollte man es
vielleicht auch pflegen. Teilweise waren die Sterne zerbrochen
ansonsten meistens abgenutzt und die ganze Gegend wirkte sehr
heruntergekommen auf mich. Die müssen bei den Oscar Verleihungen,
schon seeeeehr genaue Kameraeinstellungen verwenden, sonst wird’s
mit dem Glamour echt schwierig …....... Im Anschluss cruiste ich
ein wenig durch Hollywood (ohne zu wissen ob ich irgendeine Celebrity
Villa kreuzte) und fuhr hoch zum Observatorium als Aussichtspunkt zum
Hollywood Schriftzug. Hier oben wurde die Luft absolut unerträglich.
41° Celsius und die Luft fühlte sich an, als würde sie sich jeden
Moment selbst entzünden. Da wundert es mich nicht, dass es in den
Bergen um L.A. So oft brennt und es dann dazu schwer zu löschen ist.
Nächster Punkt war das Santa Monica
Pier. Eine Seebrückes, welche ich weder in Größe, noch in
Kitschigkeit so bisher irgendwo gesehen habe. Der Tourinepp feiert
hier wieder Hochkultur. Venice Beach wich auch kaum davon ab. An der
See waren übrigends satte 13° Grad Celsius weniger. Es war also
recht angenehm. Noch einmal zum Flughafen, einige
Sonnenuntergangsaufnahmen machen und dann war es auch schon
Essenszeit. Und da war ich heute recht hungrig, denn die Kalifornier
haben mich heute echt genervt. Meist Unfreundlich, hektisch und wenn
sie im Auto saßen bestenfalls unkonzentriert und schlechtestenfalls
aggressiv und gefährlich.Aber wie gut zu wissen, dass sich das spätestens ab Orgeon ändert.
Also stand für mich fest: Ich brauche
heute mindestens ein halbes Rind auf Toast. Ich habe mir sagen
lassen, in Amerika ginge das. Mal das gute Navi zum Thema Steakhouse
befragt und tatsächlich sogar eine Antwort bekommen: George
Petrelli´s Famous Steak House ! Hört sich gut an, also hinfahren !
Machen wir es kurz in Ami Slang: They got a job to do ! They did it !
And they did it very well ! Ein Porterhouse Staeak nahe an der
Kilogrenze ! Und die Bedienung fragt bei der Bestellung noch ob ich
die Extra Large-Variante haben möchte...........wie gut, dass ich
nein gesagt habe. Schliesslich gab es auch noch Salat Teller,
Vorsuppe, Brot und als Beilagen Pommes und Gemüse. Ich bin froh,
dass ich im Boxspringbett schlafe. Keine Bedenken zur Statik.
Damit geht für mich auch schon die
zweite große Stadt zu Ende. Morgen liegt ein Fahrtag zum Sequoia
National Park an. Natürlich mit einigen Flughäfen an der Strecke
:-)
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