Der Wettergott bleibt sich treu. Er
bleibt in den Städten nicht mein Freund. Und so wird Seattle statt
zum Höhepunkt, der Tiefpunkt der Reise. Heute war eigentlich schönes
Wetter angekündigt und selbst auf dem Regenradar war nix zu sehen.
Irgendwie waren diese Wetterdienstangaben aber nicht mit dem in
Einklang zu bringen, was ich beim Blick aus dem Fenster sah. Und so
langsam ging mir auch das Alternativprogramm aus. Also den geplanten
Rundflug gestrichen und dann noch zum Seatac Flughafen gefahren und
auf besseres Wetter gehofft. Und siehe da, nach zwei Stunden hatte
der Wettergott ein einsehen und es wurde trocken und dann kam sogar
ein wenig blauer Himmel zum Vorschein. Ich hatte schon nicht mehr
dran geglaubt. Also noch rüber zum Boeing Flugplatz um noch den ein
oder anderen Testflug von noch nicht ausgelieferten Flugzeugen
abzugreifen. Pünktlich zu den Frachtflügen am Abend machte der
Wettergott die große Lamoe aber wieder aus. Also noch zum Abschied
zum „Alki Beach“. Der heisst wirklich so, auch wenn ich einen
Alki dort noch nie gesehen habe …...;-). Alki Beach befindet sich
gegenüber der Skyline und bietet den besten Ausblick auf diese. Am
schönsten ist es dort zum Sonnenuntergang, wenn die Schatten der
Berge die Hochhausfassade hochwandern gefolgt von Lichtern der Büros.
Ein wirklich sehr schöner Anblick, den ich mir bei jedem Besuch
immer wieder gerne ansehe.
Dann musste ich auch schon wieder
zurück ins Hotel. Der Flug geht morgen recht früh und der Koffer
packt sich nicht von alleine.
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