Mittwoch, 1. Februar 2017

28.01. bis 01.02.2017 Mellendorf-Frankfurt-Singapore-Christchurch



Auf geht´s zur nächsten großen Reise. Diesmal sollte es richtig weit weg von zu Hause gehen. Ich habe ja meinen großen Lebenstraum, in meinem Leben einmal alle Kontinente dieser Welt bereist zu haben. Nun geht es nach Neuseeland um einen weiteren weißen Fleck auf meiner Landkarte zu tilgen. Bevor jemand fragt: An Australien besteht meinerseits keinerlei Interesse. Fragt mich nicht warum. Ist halt so.
Da ich vor der langen Reise schon mächtig Respekt hatte, wurde der Trip schon bei der Buchung in Etappen aufgeteilt. Zuerst ganz entspannt im Zug von Mellendorf zum Frankfurter Flughafen. Diesmal endlich mal eine entspannte Bahnreise ohne Schreikinder. Dort angekommen ging es abends erst einmal ins Hotel.
Am nächsten Morgen gemütliches einchecken und erst einmal frühstücken. Pünktlich ging es dann an Bord des Airbus A380 von Singapore Airlines. Ich hatte mir schon bei der Buchung das Extra eines „Preferred Seat“ gegönnt. Dieser Sitz (in dieser Art gibt es nur einen einzigen auf dem A380) hat keinen Sitz mehr vor sich, so daß man sich gemütlich ausstrecken konnte. Der Nebensitz war auch frei, so kam schon fast Business Class Feeling auf. Wenn Singapore Airlines dann auch noch zeitgemäße Sitze einbauen würde. Diese sind leider doch ein wenig sehr retro geraten.
In Singapore hatte ich einen Stopover von 1 ½ Tagen gebucht. Trotz zu früher Anreise bekam ich schon nach 1 Stunde mein Hotelzimmer und konnte erst einmal 2-3 Stunden Augenkosmetik betreiben. Dann machte ich mich auf, zu einem Spaziergang entlang des Singapore River zur Marina Bay. Obwohl Chinese New Year bereits am vergangenen Wochenende war, konnte man die Bedeutung überall in der Stadt sehen. Ganz Singapore war voll mit Chinesen und überall (und natürlich besonders in Chinatown waren die Straßen bunt geschmückt. Der Spaziergang geriet dann doch zu einer ziemlichen Strapaze (nicht ganz unerwartet) aufgrund der Temperaturen, denn der Unterschied zu Deutschland war fast 30°C. Zwischendurch gönnte ich mir noch eine Rundfahrt mit einem Wassertaxi auf dem Singapore River und der Marina Bay. Leider fand zu diesem Zeitpunkt schon vorgezogen die Lichtshow auf dem Marina Bay Sands statt, die ich nur von größerer Entfernung mitbekam. Aber immer immer noch bombastisch aussah, denn diese Lichtshow nimmt den gesamten Himmel über Singapore ein. Abends fiel ich dann nach rund 13km Fußmarsch bei tropischen Temperaturen todmüde ins Bett.
Am kommenden Tagließ ich es gemütlicher angehen, denn abends stand ja noch der Weiterflug nach Christchurch auf dem Programm. So beschloß ich einen Hop on Hop Off Bustourtag einzulegen. Das kann man im Singapore sehr gut machen. Dort gibt es 5 unterschiedliche Routen zwischen denen man auch umsteigen darf. Eine sehr bequeme Art, viel von Singapore zu sehen.Einen Fußmarsch durch Chinatown ließ ich mir aber nicht nehmen. Für war es die erste Chinatown, die auch ihren Namen verdient. Die bisherigen Chinatowns (insbesondere in den USA) sind doch nur Touri Nepp.
Abends erfolgte dann der Weiterflug nach Christchurch. Diesmal leider nur einem normalen Sitz. Da der Mittelsitz aber freiblieb, war der Flug trotzdem halbwegs zu ertragen. Überpünktich landete ich in Christchurch. Immigration ging zackig und freundlich. Aber es kam wie ich schon befürchtet hatte. Der neuseeländische Zoll meinte es gut mit mir. Sehr schön, wenn man begrüßt wird mit den Worten „Hi, my name is Susan and you can be happy that you have to with me and not with my colleagues. Just sit down and answer my questions !“ Darauf folgte ein freundliches aber intensives Verhör, welches damals in Ostberlin nicht akkurater durchgeführt werden konnnte, und währenddessen wurde mein gesamtes Gepäck komplett auseinandergenommen. Der Neuseeländische Zoll hat Wahnsinnspanik davor, daß fremde Biomasse auf die Insel kommt, die dann einen Schaden für das neuseeländische Biosystem darstellen könnten. Nachdem die Prozedur beendet war, durfte ich dann Grinsen. Denn Susan stand nun vor der Aufgaben beim Wiedereinpacken meines Koffers einen fortgeschrittenen Tetris Level zu meistern. Nun schwitzte sie so, wie ich zuvor beim Verhör. Aber letztendlich wurde der Level geschafft. Danach wurde allen Ernstes mein Gepäck nochmal durchleuchtet. Aber dann durfte ich auch endlich mal einreisen und zur Autovermietung. Endlich gings los. Erst noch 1 Stündchen spotten am Flughafen und dann ins B&B. Ein Strandspaziergang am Pazifik, bei allerdings recht frischen 14°C rundete den Tag ab. Wieder ging es sehr müde ins Bett.

1 Kommentar:

  1. Gibt es evtl. einen Hintergrund, auf dem man die schwarze Schrift lesen kann? So ist das echt schwer!

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