Dienstag, 14. Februar 2017

14.02.17 Von Te Anau nach Arrowtown



Nach dem Frühstück hieß es Sachen packen, denn Te Anau wurde heute verlassen. Vor Abfahrt aus dem Ort stand aber noch eine Exkursion auf dem Programm. Es ging zu den Glowworm Caves. Diese sind mit gerade ca. 12000 Jahren in einem geologisch noch recht jungen Alter. Sie können daher auch nicht mit tollen Stalakmiten oder Stalaktiten aufwarten. Die Attraktion dieser Höhlen sind der reissende Fluss im Innern und eine Höhle mit unzähligen „Glühwürmchen“. Dabei handelt es sich aber um Mückenlarven, die an der Decke hängen und deren Schwanz durch chemische Reaktion blau leuchtet um Insekten anzulocken.
Um in diese Höhlen zu gelangen steht erstmal wieder ein Schiffstransfer auf die andere Seite vom Lake Te Anau an. Danach wird man in kleine Gruppen aufgeteilt. Nach einem kurzen Vortrag über die Höhlen und die Glühwürmchen ging es durch einen sehr flachen Eingang (sehr vorteilhaft bei meinen Abmessungen) in das Höhlensystem. Durch verschiedene Gänge kam man bereits nach kurzer Zeit in der entscheidenden Höhle an. Diese war pechschwarz. Man wurde in ein kleines Boot geführt, welches die Guides mit reiner Handkraft an Seilen bedienten. Und das in absoluter Dunkelheit. Das einzige Licht in der Höhle war das blaue Leuchten der Mückenlarven, welche an der Decke der Höhle hingen. Ein einmaliger Anblick. Mir kam dabei der Gedanke, das bei so einem Anblick den Schöpfern von Pandora aus dem Film Avatar die Inspiration zur Erschaffung ihrer Welt kam. Denn sie sah genauso aus. Leider durften keine Aufnahmen gemacht werden, denn jegliche Lichtemission hätte das Kunstwerk zerstört.
Nach Rückkehr in Te Anau machte ich mich auf den Weg nach Queenstown oder besser gesagt in die Nähe davon. In Queenstown war absolut kein bezahlbares Zimmer zu bekommen. Also übernachte bei netten Gastgebern in Arrowtown (etwa 15km entfernt), einem kleinen ehemaligen Goldgräberstädtchen, welches sich seinen Charme aus der Goldgräberzeit bewahrt hat. Der kleine aber sehr feine Stadtbereich sieht immer noch wie zur damaligen Zeit aus. Nach einem leckeren Abendessen ging es zurück in meine Unterkunft und nach einem netten Plausch mit meinen Gastgebern fiel ich müde und zufrieden ins Bett.

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