Montag, 17. Februar 2014

Montag, 17. Februar Maspalomas – Arucas – Moya – Tejeda -Fataga -Maspalomas

Heute wollte ich eine Rechnung mit Arucas begleichen, die ich noch von meinem letzten Gran Canaria Urlaub offen hatte. In Arucas gibt es eine bekannte Rumdistillerie, welche man auch besichtigen kann. Leider kam ich beim letzten Mal zu spät an, da ich zuerst durchs Landesinnere auf die andere Inselseite gefahren bin und die Distillerie hat nur bis 14.00 Uhr geöffnet. Diesmal war ich schlauer. Gleich von Maspalomas auf die Autobahn und ab Las Palmas die neue Piste direkt nach Arucas angetestet.
Nach wenigen Minuten auch eine englischsprachige Gruppe gefunden, der ich mich anschliessen konnte. Pluspunkt: Die Führung war umsonst und die folgende Rumprobe auch :-)))
Zuerst wurde man in das wirklich imposante Reifungslager für den Rum geführt. Hier liegen wirklich unzählige Rumfässer in denen der Rum reift. Stolz der Distillerie sind natürlich einige Fässer, die von prominenten in den vergangenen Jahren „reserviert“ wurden. So vom spanischen Königspaar (noch zu Zeiten als sie ein Prinzenpaar waren), Julio Iglesias, u.a. Die ältesten Rumjahrgänge hier im Lager sind 30 Jahre alt. Man darf fast frei durch das Lager gehen und ab und zu kommt ein leckerer Rumduft in die Nase.......


Die Produktions- und Abfüllanlage machte natürlich gerade Pause …. wie konnte es anders sein. So kam man direkt zur Verkostung. Hier musste ich mich echt zusammenreissen, schliesslich musste ich noch fahren ;-)) Es gibt hier nämlich nicht nur braunen und weissen Rum zu verkosten, sondern auch jede Menge leckerer Liköre, die hier hergestellt werden. Da muss man schon sorgfältig auswählen, wenn man nicht rauskriechen will. Es ist nämlich wirklich Selbstbedienung angesagt......
Nach einem kleinen Ausdunstungsspaziergang durch den Stadtpark und die Innen“stadt“ kam ich zur großen und imposanten Kathedrale von Arucas, in der Hoffnung, sie diesmal besichtigen zu können. Leider wird sie immer noch renoviert und ist daher geschlossen.

Von Arucas ging es zum nächsten Dorf namens Moya. Dort wartete ebenfalls eine Kirche und dort sollte man sehr leckere Süßigkeiten essen können. In Moya erwartete mich aber das gleiche Schicksal wie im letzten Urlaub in Arucas. Siesta ! Und damit alles zu !

Also weiterfahren. Ich entschloss mich, erneut den Anlauf in die Berge zu nehmen und zu schauen, ob die Routen jetzt frei waren. Die Route führte mich anfangs durch sehr schöne Wälder und hier war die Sicht auch in Ordnung. Als es aber wieder in Richtung der Höhenpässe ging, wurde es wieder ungemütlich. Man hing in den Wolken fest und die Sicht wurde schlecht. Wenigstens regnete es nicht. Der Schnee der letzten Tage war inzwischen ebenfalls fast komplett geschmolzen.
Dies hatte aber als Effekt, dass es im Gebirge nun jede Menge Wasserfälle gab. Zudem musste man sehr stark auf Steinschläge und Erdrutsche aufpassen. An wirklich sehr vielen Stellen konnte man im Gebirge sehen, dass Erde und Gestein in Bewegung geraten waren durch den vielen Regen der vergangenen Tage. Auf manchen Strassen waren auch Schaufelbagger unterwegs, um die Strassen freizurämen.
Als die Pässe bei Tejeda passiert wurden und ich auf die Südseite der Berge kam, besserte sich das Wetter sehr schnell und die Sonne kam zum Vorschein. Es Begann eine sehr idyllische Fahrt hinunter zur Küste.

Ein kleiner Zwischenstop folgte im malerischen Dörfchen Fataga. Hier sind die Gassen so klein und eng, dass selbst Fahrradfahren umständlich wäre. Das Dorf ist glücklicherweise soooo klein, dass der Fussweg vollkommen ausreicht. Nur die Hunde müssen hier am Benehmen arbeiten. Als ein Pitbull aus dem 1. Stock schon halb über die Balkonbrüstung geklettert war, um mich zu vertreiben, wurde mir doch etwas mulmig …....

Die letzte Etappe ging zurück nach Maspalomas und auf dem Weg zum Abendessen im Casa Vieja. Ein vielgelobtes Restaurant. Leider kann ich dieses Lob nicht so teilen. Fand die Küche leider nicht so toll. Und Nepp auf der Rechnung gabs noch dazu. Schade !

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